
Viele der allseits beliebten US-Serien sind Sitcoms. Doch was genau sind Sitcoms, was zeichnet sie aus und woher kommt der Begriff.
Klar ist, Sitcoms sind Serien die einen zum Lachen bringen weil auf die ein oder andere Art lustige Dinge passieren bzw. gezeigt werden. Der Begriff selbst lässt sich ableiten von Situation Comedy, also Situationskomödie und ist somit eine reine Unterhaltungssendung, meist unpolitisch geprägt. Historisch lässt sich der Begriff auf die in den 30er Jahren in den USA populären Hörfunk-Sendungen zurückführen. Dieses Hörfunk-Format wurde dann erfolgreich als Genre vom Fernsehen übernommen.
Typische Kennzeichen der Sitcoms sind also Situationen mit denen sich die Darsteller auf eine humorvolle Weise auseinandersetzen. Gags, Pointen, komische Momente reihen sich also bei einer Sitcom ständig und “zackig” aneinander. Um eine Sitcom allerdings von einer reinen Comedy-Show zu unterscheiden, finden die Gags, Pointen etc. einer Sitcom in einem dramaturgischen Rahmen statt. Aber: Einige Serien wie zum Beispiel “Roseanne” oder “Scrubs – die Anfänger” haben ein bewusst dramatisches Element und werden somit auch dem Untergenre der “Dramedy” zugerechnet.
Ein weiteres Kennzeichen der Sitcom sind häufig wiederkehrende bekannte Schauplätze an denen die Handlung statt findet und die stets gleichen Personen (selten stirbt eine Person, außer eine Rolle hört komplett auf).
Bekannte Sitcoms sind zum Beispiel:
Bill Crosby Show
Hör mal wer da hämmert
Prince of BelAir
Malcom in the Middle
Mork vom Ork
What´s up Dad
Friends
…
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