Zwei Außenseiter, schräge Charaktäre, alte Wunden, zwei Muttermale und ein wunderschönes Land. Die Zutaten für eine außergewöhnliche, aber auf die eigene skurile Art wunderschöne Liebesgeschichte. Die Protagonisten sind Jarrod und Lily, die unkonventionellsten Menschen, die ich je gesehen habe.
Lily (Loren Horsley), eine junge Frau, die auf ihre Art und Weise schön ist, wirkt ein wenig in der Kindheit verhaftet und schüchtern. Sie arbeitet in einem Fast-Food-Tempel und wartet dort jeden Tag auf ihren Helden.

Jarrod (Jemaine Clement), ein Außenseiter par excellence und irgendwie auch DER Nerd schlechthin, liebt seine Videospiele, geht in Ihnen auf, ist der Champ und arbeitet deshalb auch in einem Videospieleladen. Seine zweite große Liebe sind Kung-Fu-Filme.
Zu erwähnen wäre noch bei Jarrod, dass er die beste Nerdfrisur überhaupt hat. Die achtziger Jahre Vokuhila, untermalt mit einer gut sichtbaren dickglasigen Brille.

Wie kann es anders sein? Jarrod ist Lilys Held. Eine wunderbare und rührende Form des “Zusammen ist man weniger Allein”. Mit Rachegelüsten an dem alten Highschool-Feind, der Jarrod immer mobbte, und Lily an seiner Seite kehren sie gemeinsam in die neuseeländische Provinz zu Jarrods Familie ein. Ein wilder Haufen an skurilen, absurden Personen, aber alle so herrlich echt und liebenswert.
Ein Schwanken zwischen Liebe, Zusammengehörigkeit und Individualität. Ein Film zum Anschauen, Hineinkriechen und der Abkehr von Normalität.
“Der Adler ist aber etwas cooler” – Jarrod zu Lily
Shark vs. Eagle ein Film den man schauen sollte, fern ab von allen Hollywood Konventionen und Normalitäten, aber gerade deshalb ein Hauch von Normalem.
Ach ja, die Muttermale… ach, seht selbst!
[Poster via: cinefacts]
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